Sonntag, 30. Aug. 2026
10:00 Uhr, HOSI Salzburg
Gerade in Zeiten von Krisen, Polarisierung und gesellschaftlicher Verunsicherung braucht es Räume für Perspektiven, die differenzieren, irritieren und neue Blickwinkel eröffnen – auch über queere Themen hinaus. Mit „Sicher sind wir nicht geblieben“ präsentiert Laura Cazés ein Buch, in dem jüdische Autor*innen sehr persönlich über ihr Leben in Deutschland schreiben – über Zuschreibungen, gesellschaftliche Erwartungen, Schmerz, Wut, Hoffnung und Selbstbehauptung. Statt über jüdisches Leben nur im Kontext von Antisemitismus oder Shoah zu sprechen, kommen hier Jüdinnen und Juden selbst zu Wort und zeigen die Vielfalt jüdischer Erfahrungen und Positionen. Besonders spannend: Das Buch erschien bereits 2022 – also vor dem 7. Oktober 2023. Im Gespräch mit Laura Cazés geht es daher auch um die Frage, was sich seither verändert hat, welche Erfahrungen hinzugekommen sind und wie sich jüdisches Leben und gesellschaftliche Debatten heute anders darstellen. Eine Matinee mit Lesung und Gespräch mit der Autorin und Herausgeberin Laura Cazés über Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Stimmen, die in gesellschaftlichen Debatten oft zu wenig gehört werden..
Sicher sind wir nicht geblieben – Jüdischsein in Deutschland, Verlag: S. FISCHER
ISBN: 978-3-10-397178-1
Die Lesung ist eine Kooperation von Dokumentation
Obersalzberg, HOSI Salzburg, FGDD-Family Gender Disability & Diversity der Paris Lodron-Universität Salzburg, Rupertusbuchhandlung und dem Literaturhaus Salzburg
Foto:© Robert Poticha
HOSI Salzburg, Paris-Lodron-Straße 15, 5020 Salzburg
Eintritt frei
Platzreservierung/Anmeldung empfohlen: anmeldung@obersalzberg.de








